Eine der letzten Reiseaktivitäten, die mich vom Strandleben aus Málaga wegriss, war der Besuch Rondas. Also setzte ich mich in den Bus und besuchte die Stadt, die mitten auf’m Berg thront.

Ronda ist wieder mal ne uralte Stadt. Gute 2.000 Jahre alt.  Zugleich war Ronda mit Granada eine der letzten von Mauren gehaltenen Orte, bevor die Reconquistadoren sich anmeldeten. Sprich: die christlichen „Rückeroberer“ haben die Mauren endgültig aus Spanien vertrieben.

An Sehenswürdigkeiten gibts eigentlich nich viel. Die Altstadt selbst ist sehr ruhig und lädt zum Bummeln ein. (Wenn nich diese Hitze und dieses Auf & Ab wären)

Die Altstadt wird von der Neustadt durch eine 100 Meter tiefe Schlucht getrennt. Die Häuser sind hier spektakulär dicht an diese Schlucht heran gebaut. Obs damals schon Stadtplaner gab? Auf jeden Fall ist dieses Fotomotiv der Hauptgrund für Touristen, sich in dieses ruhige Fleckchen Erde zu verlaufen.

Ganz nebenbei bietet Ronda das noch am besten erhaltene arabische Bad in Spanien. Trotzdem ist’s eine Ruine. Man muss eine gute Vorstellungskraft besitzen, um sich den Badebetrieb vorstellen zu können. Mein Hammambesuch in Marrakesch war hilfreich…

Auch typisch für diese Region sind weiße Dörfer. Während meiner Busfahrt habe ich mir gleich mehrmals in Knie gebissen, weil man aus dem Bus heraus einfach kein schmuckes Foto von diesen Orten schiessen kann. Das nächste Mal vielleicht doch ein Mietauto?

Googelt nach Mijas oder El Burgo oder Alozaina, dann wisst ihr, was ich meine…

Ronda
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